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Menue Zukunft ÖL - Gas?

Öl- und Gasreserven


Unsere Erdgasreserven

Wie für die Kohle und für das Öl sind auch die Erdgasreserven begrenzt. Die als sicher gelten gewinnbaren Erdgasreserven werden im Moment auf gut 140.000 Mrd. Kubikmeter = 172,2 Mrd. t Steinkohleeinheiten ( SKE ) geschätzt. Die Reserven sind groß genug, um auch eine weiter steigende Nachfrage über einen längeren Zeitraum zufrieden zustellen. Auf der Basis des heutigen Erdgasverbrauchs ( auf die gesamte Welt gerechnet ) reichen die Reserven noch 64 Jahre.



Nimmt man die zusätzlichen Ressourcen hinzu -( also Quellen, die heute aus Kostengründen noch nicht wirtschaftlich genutzt werden konnten ) ergibt sich eine Reserve von rund 169 Jahren. Darüber hinaus könnten in Zukunft nutzbare Technologien die Reichweite wesentlich erhöhen. So gibt es z.b. in Deutschland ein Pilotprojekt zur Gewinnung von Erdgas aus Kohlelagerstätten ( sog. Flözgas ).

Interessant in der Zukunft könnten auch die riesigen Erdgashydratlager ( schneeförmige Verbindung zwischen Erdgas und Wasser, die bei hohem Druck bis 20°C stabil ist ) in Alaska sowie Sibirien werden.

Die nachgewiesenen Erdgasreserven in Deutschland ( vor allem in Norddeutschland ), wurden Anfang 1995 mit rd. 323 Mrd. Kubikmeter angegeben. Weitere geologisch möglich und technisch gewinnbare Reserven werden auf weitere rd. 342 Mrd. Kubikmeter geschätzt.

Unsere Ölreserven

Unsere Ölvorräte reichen für Jahrhunderte. Um 1,8 Prozent sind die bestätigten weltweiten Rohölreserven im Jahr 2000 gegenüber 1998 gesunken. Trotzdem brauchen sich Ölheizungsbesitzer keine Sorgen um eine langfristig sichere Wärmeversorgung zu machen. "Die extremen Verteuerungen des Heizöls und anderer Mineralölprodukte", laut Dr. Peter Schlüter, Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV), "sind kein Resultat technischer Engpässe oder gar der begrenzten Lagerstätten auf der Erde."

Ein Nachweis dafür sind auch die neusten Daten der Studie "Oeldorado", welche regelmäßig von einer bekannten internationalen Mineralölgesellschaft erarbeitet wird.



Zu den sicher bestätigten Reserven zählen nur die Funde, die bereits durch Bohrungen nachgewiesen und mit heutiger Technik wirtschaftlich gefördert werden können.

Mengen, deren Lage und Mächtigkeit zwar genau bekannt sind, aber zur Förderung einen technisch höheren Aufwand erfordern, sind nicht Bestandteil dieser Berechnung.

Ebenfalls unberücksichtigt bleiben die nichtkonventionellen Vorkommen die z.b in Ölschiefern sowie Ölsanden gebunden sind. Daher kann man sagen, dass die sicher bestätigten Rohölreserven nur einen kleinen Teil der tatsächlich vorhandenen Ressourcen ausmachen.

"Insgesamt reichen die Ölvorräte noch für mehrere hundert Jahre", erläuterte ein Sprecher der Mineralölgesellschaft anlässlich der Vorstellung der "Oeldorado" Studie.



Wir wollen hier nicht allzu stark auf dieses Thema eingehen, da unserer Ansatz naturgemäß ein völlig anderer ist. Aber trotzdem wollen wir Ihnen den Link zur aktuellen "Oeldorado"-Studie hiermit auch anbieten. Damit Sie sich ein Bild aus zu diesen Thema machen können. Trotzdem ist die Zukunft natürlich eindeutig den nachwachsende Rohstoffen eine völlig neue Rolle zugedacht um das Energieproblem in der Zukunft zu lösen.